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Landwirtschaft im Dialog – Wissenschaftler und Praktiker im Gespräch zum Thema „Nachhaltige Bodennutzung“

 

„Traktor kontra Regenwurm?“ war die provokante Überschrift der Podiumsdiskussion, die im Rahmen der alljährlichen Brandenburger Landwirtschaftsausstellung 2018 (Brala) in Paaren am Glien stattgefunden hat. Auf dem Podium wurde unter der Moderation von Anita Beblek (agrathaer) rege diskutiert.

Das Thema Unterboden war für viele neu und wurde deshalb mit großem Interesse aufgenommen. Wie Reserven im Unterboden mobilisiert und verfügbar gemacht werden können sind aktuelle Forschungsthemen. Besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels und den Einschränkungen beim Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln braucht es gesicherte Erkenntnisse, um stabile Erträge zu erwirtschaften.

 



Zerstört die Technik das Bodenleben? Die Podiumsteilnehmer: Dr. Jana Epperlein (Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung), Michael Baumecker (Humboldt Universität zu Berlin), Rassow Schatz (Väderstad GmbH und Ökolandwirt) und Thomas Kläber (Pflanzenproduktion Agrargenossenschaft Ranzig e.G.) waren sich dahingehend einig, dass richtig angewendete Technik nicht das Bodenleben zerstört. Der Boden ist das wichtigste Hab und Gut des Landwirtes. Deshalb liegt es im Interesse der Landwirtschaft, den Boden so zu bearbeiten, dass das Bodenleben erhalten bleibt und durch Anbautechniken gefördert wird.

 

Am BraLa-Stand von UGT, ZALF und agrathaer haben ein Bodengefüge-Modell in 3D-Optik und ein Bodenprobenentnahmegerät die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich gezogen. Vorgestellt wurde hier das Projekt DIWELA, das genau den Zahn der Zeit der Bodenforschung trifft. In diesem Projekt werden in Langzeitversuchen Bodengefüge mit einem Computertomographen untersucht. Mit den Ergebnissen wird ein Diagnose-Werkzeug für die Praxis erstellt, mit dessen Hilfe der ökologische Bodenzustand ermittelt werden kann.

 

 

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